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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen

BNE

So verbindet die BGS fachliches Lernen mit praktischem Handeln

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein wichtiger Schwerpunkt der Brüder-Grimm-Schule. Sie befähigt Schülerinnen und Schüler, ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und ihr eigenes Lebensumfeld aktiv, kritisch und nachhaltig mitzugestalten.

BNE wird dabei nicht nur theoretisch vermittelt, sondern im Schulalltag praktisch erfahrbar. In Projekten wie der GemüseAckerdemie lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Lebensmittel angebaut werden, welche Bedeutung Boden, Wasser und natürliche Ressourcen haben und wie nachhaltige Ernährung gelingen kann. Beim Besuch des Klärwerks setzen sich die Kinder mit der Reinigung von Abwasser und dem Schutz der Ressource Wasser auseinander. Müllsammelaktionen machen die Folgen von Umweltverschmutzung sichtbar und fördern Verantwortungsbewusstsein für das eigene Schulumfeld.

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Auch im Alltag wird nachhaltiges Handeln eingeübt: Ein zucker- und plastikfreier Vormittag verbindet Gesundheitsförderung mit Müllvermeidung und einem bewussten Umgang mit Ressourcen. Ergänzend greifen Fächer wie Geographie, Naturwissenschaften, Politik und Wirtschaft sowie Arbeitsgemeinschaften ökologische und gesellschaftliche Zukunftsfragen auf.

So verbindet die BGS fachliches Lernen mit praktischem Handeln. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Wissen, Gestaltungskompetenz und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen für reale Zukunftsfragen zu entwickeln und Verantwortung für sich, andere, die Schulgemeinde und die Umwelt zu übernehmen.

Sebastian Jung

Koordination „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Jahrgänge 5-10

Pia Meier

Koordination „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Jahrgänge 1-4

Lebendiger Lernort

für Biologie, Ökologie und weitere Naturwissenschaften

GemüseAckerdemie: Nachhaltigkeit wächst auf dem eigenen Acker

  • Gemüse anbauen, pflegen und ernten – vom Samen bis zum Lebensmittel
  • Herkunft und Wertschätzung unserer Lebensmittel unmittelbar erfahren
  • Verantwortung für Natur, Ressourcen und die eigene Ernährung übernehmen
  • Praktisch im Team lernen und einen Lernort im Freien gestalten

Seit April 2026 nimmt die Brüder-Grimm-Schule an der GemüseAckerdemie teil. Auf zehn kleinen Ackerflächen erleben die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, wie Gemüse entsteht: Sie säen, pflanzen, pflegen und ernten verschiedene Gemüsesorten. Dabei erfahren sie, dass der Anbau von Lebensmitteln Zeit, Wissen, Geduld und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen erfordert.

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Die Arbeit auf dem Acker macht Nachhaltigkeit konkret. Die Lernenden beobachten die Entwicklung ihrer Pflanzen, setzen sich mit den Einflüssen von Wetter und Boden auseinander und erleben sowohl Erfolge als auch Herausforderungen des Anbaus. So wächst ein Bewusstsein dafür, wo Lebensmittel herkommen, wie wertvoll sie sind und welche Bedeutung eine gesunde, nachhaltige Ernährung hat.
Zugleich stärkt die gemeinsame Arbeit wichtige soziale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team, planen Aufgaben und sorgen gemeinsam für ihren Acker. Die GemüseAckerdemie schafft damit einen lebendigen Lernort im Freien, an dem Naturwissenschaft, Ernährung, praktisches Handeln und Bildung für nachhaltige Entwicklung miteinander verbunden werden.

Besuch im Klärwerk: Wasser verstehen und schützen

  • Den Weg des Abwassers und die einzelnen Reinigungsstufen kennenlernen
  • Mechanische und biologische Abwasserreinigung anschaulich erleben
  • Die Bedeutung von Wasser als wertvolle Ressource verstehen
  • Möglichkeiten zum Schutz von Gewässern im Alltag erkennen

Im Rahmen des Sachunterrichts besuchen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 das örtliche Klärwerk. Vor Ort erhalten sie spannende Einblicke in die Reinigung unseres Abwassers und lernen die verschiedenen Reinigungsstufen kennen – von der mechanischen bis zur biologischen Reinigung.

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Besonders eindrucksvoll ist für die Kinder, den Weg des Wassers unmittelbar nachzuvollziehen und zu erfahren, wie aufwendig die Reinigung von Abwasser ist. Dabei wird deutlich, dass Wasser eine wertvolle und schützenswerte Ressource ist und jeder Mensch Verantwortung für den Schutz unserer Gewässer trägt.
Der Besuch im Klärwerk verbindet Unterrichtsinhalte mit einer anschaulichen Erfahrung außerhalb des Klassenraums. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie sie durch einen bewussten Umgang mit Wasser und durch die richtige Entsorgung von Abfällen und Abwasser zum Gewässerschutz beitragen können.

Naturwissenschaften zum Anfassen: Lernen am Schulteich

  • Lebendiger Lernort für Biologie, Ökologie und weitere Naturwissenschaften
  • Wasserorganismen beobachten, untersuchen und bestimmen
  • Ökologische Zusammenhänge direkt in der Natur entdecken
  • Ausflüge zum Lückenbach und zum Lahnfenster in Gießen

Etwas versteckt auf dem Schulgelände liegt unser Schulteich – ein lebendiger Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler Biologie und Ökologie ganz praktisch erfahren können. Er wird vor allem im Biologieunterricht der Jahrgangsstufe 6 zum Thema „Ökosystem der näheren Umgebung“, in der AG Natur und Umwelt für die Jahrgänge 5 und 6 sowie im Wahlpflichtunterricht Gewässerökologie der Jahrgänge 9 und 10 genutzt.

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Auch für Inhalte aus Chemie und Physik, als Rückzugsort oder zur Entspannung bietet der Teich Möglichkeiten. Mit Keschern, Lupen, Mikroskopen und Bestimmungshilfen untersuchen die Lernenden Wasserproben, Pflanzen und Tiere wie Molche, Libellenlarven und weitere Wasserorganismen. Dabei erfahren sie, wie sich ein Lebensraum im Jahresverlauf verändert, welche Rolle einzelne Arten im Nahrungsnetz spielen und was die Vielfalt der Organismen über die Stabilität eines Ökosystems aussagt. Ergänzend führen Ausflüge an den Lückenbach und zum Lahnfenster in Gießen: Am Fließgewässer werden Zeigerorganismen wie Insektenlarven und Kleinkrebse bestimmt, um die biologische Qualität des Gewässers zu untersuchen. Im Lahnfenster können regionale Fischarten bei ihrer Wanderung durch die Lahn beobachtet werden. Das forschend-entdeckende Lernen im Freien verbindet Wissen mit eigenen Erfahrungen, fördert Teamarbeit, Genauigkeit, kritisches Denken und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt.

Dennis Moch

Fachbereichsleiter Biologie

Gemeinsam für eine saubere Umwelt: Müllsammelaktion an der Grundschule

  • Einmal jährlich gemeinsam für ein sauberes Schulumfeld aktiv werden
  • Schulgelände und nähere Umgebung von achtlos weggeworfenem Müll befreien
  • Müllvermeidung, Recycling und Umweltschutz praktisch erleben
  • Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft stärken

Als Schule mit Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist es der Brüder-Grimm-Schule wichtig, Umweltbewusstsein nicht nur im Unterricht zu vermitteln, sondern auch im Schulalltag aktiv zu leben. Deshalb findet einmal im Schuljahr – möglichst vor den Sommerferien und bei gutem Wetter – eine gemeinsame Müllsammelaktion mit allen Kindern der Grundschule statt.

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Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Motivation reinigen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften das Schulgelände und die nähere Umgebung. Dabei erleben sie unmittelbar, wie viel Müll achtlos weggeworfen wird und welche Folgen dies für Tiere, Pflanzen und Menschen haben kann.

Die Aktion verbindet praktisches Handeln mit nachhaltigem Lernen. Themen wie Müllvermeidung, Wiederverwertung, Recycling und Umweltschutz werden anschaulich und greifbar. Zugleich erfahren die Kinder, dass jede und jeder Einzelne durch verantwortungsvolles Verhalten zum Schutz der Umwelt beitragen kann.

Gemeinsam etwas Sichtbares zu bewirken, stärkt außerdem das Gemeinschaftsgefühl. Die Müllsammelaktion soll als fester Bestandteil des Schullebens etabliert werden und zeigt: Schon kleine Schritte können einen wichtigen Beitrag zu einer sauberen und lebenswerten Umwelt leisten.

Zucker- und plastikfreier Vormittag: Gesund lernen, nachhaltig handeln

  • Ausgewogene und möglichst zuckerarme Frühstücke mitbringen
  • Verpackungsmüll vermeiden und Ressourcen bewusst nutzen
  • Wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen verwenden
  • Gesundheitsbewusstsein und Verantwortung im Alltag stärken

Ein zucker- und plastikfreier Vormittag ist fester Bestandteil des Schulalltags an unserer Grundschule. Damit verbinden wir Gesundheitsförderung mit Bildung für nachhaltige Entwicklung und legen Wert auf einen bewussten Umgang mit Ernährung und Ressourcen.

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Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, ein ausgewogenes Frühstück ohne stark zuckerhaltige Produkte mitzubringen. Gleichzeitig achten wir darauf, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen helfen dabei, Abfälle zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.

Durch die gemeinsame Ausrichtung erfahren die Kinder, dass nachhaltiges und gesundheitsbewusstes Handeln im Alltag beginnen kann. Sie entwickeln ein Bewusstsein für ausgewogene Ernährung, lernen Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und erkennen, wie sie durch einfache Entscheidungen zum Schutz der Umwelt beitragen können.

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